Ehrliche Antworten

Die Fragen, die uns Tierheime am häufigsten stellen — beantwortet ohne Marketing-Weichzeichner.

Warum gibt es ShelterOS überhaupt?

Aus zwei Gründen. Erstens verlieren Tierheime Stunden an immer gleiche Schreibarbeit — dieselben Angaben in Akte, Website, Portale, Aushang. Zweitens verliert ein Tier bei jeder Übergabe seine Geschichte: vom Ausland zum Verein, ins Heim, in die Pflegestelle, ins Zuhause. ShelterOS nimmt die Schreibarbeit ab (Zeit), legt darunter eine Tierakte, die die Übergabe übersteht (Kontinuität), und lässt Ihnen dabei die volle Kontrolle über Ihre Daten (Souveränität).

Was hat es mit der „wandernden Tierakte" auf sich?

Heute beginnt die Dokumentation eines Tieres an jeder Station fast bei null — und das Tier bezahlt dafür: mit falscher Medikation, wiederholter Diagnostik, langsamerer Vermittlung. Die langfristige Idee ist, dass die Geschichte eines Tieres (Impfungen, Behandlungen, Eigenheiten) es über Organisationsgrenzen hinweg begleitet. Das ist heute ausdrücklich Vision, keine fertige Funktion und kein Standard — aber es ist die Frage, an der wir unsere Architektur ausrichten. Und den Standard dahinter würden wir bewusst aus der Hand geben, statt ihn einzusperren.

Was kostet ShelterOS für Tierheime?

Nichts — dauerhaft. Das ist Gründungsversprechen, kein Einstiegsangebot. Es wird auch später keine Premium-Stufe geben, die Tierheime bezahlen müssen. Der Preis ist bei uns nicht das Verkaufsargument — die zurückgewonnene Zeit ist es. Tragen soll sich die Plattform perspektivisch über missionsverträgliche Wege, etwa kommunale Aufgaben wie die Fundtier-Abrechnung.

Kostenlos — wo ist der Haken?

Berechtigte Frage: „Gratis"-Software für Tierheime finanziert sich anderswo oft über die Daten — verkaufte Adressen, Chip-Bindung, Werbe-Weitergabe. Das schließen wir aus. Wir verkaufen keine Daten, vermieten keine Adressen und bauen keine versteckten Verkaufstrichter. Tragen soll sich die Plattform über missionsverträgliche Wege in Europa — vor allem kommunale Aufgaben wie die Fundtier-Abrechnung, dazu Förderungen und klar gekennzeichnete Partnerschaften. Was noch offen ist, sagen wir offen (siehe unten). Und Ihre Daten können Sie jederzeit vollständig exportieren — Export ist bei uns ein Recht, kein Zusatzpaket.

Kann unser Tierheim ShelterOS jetzt nutzen?

Noch nicht. ShelterOS ist in einer privaten Discovery-Phase: Eingeladene Tierheime beantworten einen Fragebogen und prägen mit, was gebaut wird. Eine begrenzte Pilot-Erprobung folgt erst, wenn diese Gespräche zeigen, dass wir die richtigen Probleme lösen. Neugierig? Schreiben Sie uns — ehrlich und unverbindlich.

Wer steckt dahinter — eine Firma?

Nein. ShelterOS ist ein privates, nicht-kommerzielles Projekt von Remigius Schlieske, entwickelt mit Unterstützung moderner KI-Werkzeuge. Das sagen wir offen, weil Vertrauen mit Ehrlichkeit anfängt — auch über die eigene Größe. Sorgfalt ersetzt hier Marketingbudget.

Was passiert mit unseren Daten?

Der Fragebogen erhebt bewusst keine personenbezogenen Daten — nur Angaben über Abläufe Ihrer Organisation. Alles liegt auf Servern in der EU (Frankfurt), wird nicht weitergegeben und auf Wunsch formlos gelöscht. Später gilt für die Plattform dasselbe Prinzip plus: Daten gehören den Tierheimen, vollständiger Export jederzeit. Details: Datenschutzerklärung.

Trifft die KI Entscheidungen über Tiere oder Menschen?

Nein — und das wird sie nie. KI erstellt bei uns Entwürfe (Texte, Auswertungen), die ein Mensch prüft und freigibt. Es gibt keine automatisierte Auswahl von Adoptantinnen und Adoptanten und keine automatischen Urteile über Tiere. Mehr dazu: So funktioniert’s.

Wir nutzen schon Software (TEO, petoffice, Excel …) — müssten wir wechseln?

Nein. ShelterOS ist als Ergänzung gedacht, nicht als erzwungener Ersatz. Niemand soll am ersten Tag migrieren müssen — und was Sie eintragen, können Sie jederzeit vollständig exportieren. Genau solche Fragen (was nutzen Sie, was nervt daran?) sind Kern der aktuellen Discovery-Phase.

Was ist ShelterOS ausdrücklich NICHT?

Kein fertiges Produkt (heute), kein Ersatz für Ihr Team, keine automatische Adoptions-Entscheidung, keine Verkaufsplattform, keine Werbeliste, kein Abo-Modell — und keine Software, die über die Köpfe der Tierheime hinweg entsteht.

Wann wird ShelterOS öffentlich verfügbar sein?

Ehrlich: Das versprechen wir nicht, solange wir es nicht wissen. Erst Discovery, dann Pilot, dann Öffnung — jede Stufe nur, wenn die vorherige es rechtfertigt. Termine, die wir nicht halten könnten, gehören nicht zu unseren Grundsätzen.

Ich habe eine Einladung bekommen — wo melde ich mich an?

Gar nicht — das ist das Schöne: Ihr persönlicher Link aus der E-Mail führt direkt zum Fragebogen, ohne Konto und ohne Passwort. Sie können jederzeit unterbrechen; Ihr Stand wird gespeichert. Wenn der Link nicht funktioniert, antworten Sie einfach auf die Einladungs-E-Mail.